Von der Tierliebe zur Schreibfreude

Die Tierschutz-AG

Rieke aus der Klasse 2b freut sich jede Woche ganz besonders auf den Mittwochnachmittag. Dann geht es für sie zur Four Seasons AG, die von den Entwicklungsbegleiterinnen Miriam Anlauf und Anja Samp geleitet wird. Gemeinsam besuchen die Kinder den Tierschutzhof „Four Seasons“ und verbringen Zeit mit den Tieren.

Rieke ist sehr tierlieb und beobachtet die Tiere mit großem Interesse. Besonders der kleine Welpe Furni hat es ihr angetan. Aus eigenem Antrieb entstand bei ihr die Idee, eine Geschichte über ihn zu schreiben. Sie fragte selbstständig, ob sie ihre Geschichte aufschreiben dürfe – und so entstand Riekes kleine Erzählung über Furni.

Es ist schön zu sehen, wie ein zusätzliches Angebot wie die Four Seasons AG Kinder dazu anregen kann, eigene Interessen zu verfolgen und dabei ganz nebenbei ihre Freude am Schreiben zu entdecken. Rieke hatte etwas zu erzählen, das ihr wichtig war – und fand dafür ihre eigenen Worte.

 

Rieke und Furni auf dem Tierschutzhof „Four Seasons“

Rieke aus der Klasse 2b schreibt über den kleinen Welpen Furni:

Es war einmal ein süßer, kleiner Hund. Er war nur ein kleiner Welpe.

Er war flauschig und er war so süß.

Der Welpe lebt auf dem Tierschutzhof „Four Seasons“. Er hat keine Augen mehr, weil er einen Unfall hatte. Dann mussten seine Augen rausgemacht werden. Er hört trotzdem gut. Er ist süß und kann besonders gut riechen.

Der Welpe kennt sein Frauchen gut und rennt immer hinter ihr her. Sein Name ist Furni. Das Frauchen heißt Ina. Ihr gehört der Tierschutzhof. Ina war im Urlaub und am Strand hat sie Furni gefunden.

Wieso der Welpe seine Augen verloren hat, erzähle ich euch jetzt. Er hatte Druck im Kopf und seine Augen waren entzündet.

Der Alltag von Furni ist eigentlich normal. Nur weil er keine Augen mehr hat, heißt es nicht, dass er nicht besonders ist. Er ist etwas Besonderes. Er ist besonders nett und süß. Er ist wirklich toll.

In der AG gehen wir mit den Hunden spazieren und kraulen sie. Mit den Katzen spielen wir. Die Pferde lassen wir auf die Koppel.