Projekt: Mathematik und Nachhaltigkeit – Was Zahlen über unsere Umwelt verraten

Plakat: Wie man Plastik sparen kann

Schuljahr 2020-2021

In diesem Schuljahr konnte die Mathematik-AG aufgrund der Corona-Pandemie leider nur sehr selten stattfinden. Aber trotzdem haben wir das Beste herausgeholt und zum Thema Klimaschutz gearbeitet. Dabei bekamen wir finanzielle Unterstützung von der Gelsenwasser-Stiftung „von klein auf“. Zuerst haben wir die vielen neuen Bücher zum Thema Klimaschutz gelesen (siehe Foto).

In Gruppenarbeit haben wir Plakate zu folgenden Unterthemen (siehe Fotos) gestaltet:

  • Die Umweltverschmutzung

  • Woher das Essen kommt

  • Wie man zur Schule kommt

  • Wie man Polyethylenterephthalat (Plastik) sparen kann

  • Plastik im Meer und wie lange es braucht, um sich zu zersetzen

Plastik ist nicht gut für die Umwelt, es schadet den Tieren im Meer, wenn sie es mit der Nahrung aufnehmen. Bei der Produktion von Plastik werden schädliche Gase in die Luft geblasen, die allen Lebewesen schaden. Manche Plastikflaschen brauchen mehrere hundert Jahre bis sie zersetzt sind, aber dann bleibt immer noch Mikroplastik übrig. Bitte versucht, Plastik zu vermeiden: also keine eingeschweißten Gurken kaufen, kein Einmalbesteck und to-go-Becher benutzen und wegschmeißen, keine Plastik-Pfandflaschen, die nach dem Gebrauch sofort geschreddert werden und nicht gespült werden, nutzen, … !!!

Wenn wir Lebensmittel kaufen, die aus weit entfernten Ländern eingeführt werden, verbraucht dies sehr viel CO2, was der Umwelt sehr schadet. Bitte achtet darauf, Essen aus der Region zu kaufen!!!

Wenn ihr euch mit dem Auto zur Schule bringen lasst, wird sehr viel CO2 in die Umwelt geblasen. Wenn ihr mit dem Bus fahrt, ist das etwas umweltfreundlicher, weil dieser voll besetzt im Durchschnitt weniger verbraucht als ein Auto. Am besten ist es, wenn ihr mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule kommt.

Danach haben wir selber mit einem Kurbelgenerator Strom erzeugt (siehe Foto). Wir haben fleißig 60 Minuten lang abwechselnd gekurbelt, um 25 % einer 20.000 AH Powerbank zu laden. Jetzt wissen wir, wie wertvoll Strom ist und, dass wir ihn nicht vergeuden sollen. Bitte macht das Licht im Klassenraum aus, wenn keiner mehr drin ist!!!

Übrigens, mit dem von uns erzeugten Strom können wir nur ein kleines Kühlschranklämpchen zum Leuchten bringen, keinen Olet-Display oder eine Wii oder Playstation oder Soundbar. Die Geräte brauchen viel, viel mehr Strom. Bitte versucht Strom zu sparen, oft geht es auch ohne Strom: Nutzt einen Besen und ein Kehrblech statt einen Staubsauger; oder einen Handkurbelmixer statt einen elektrischen Stabmixer; oder … euch fällt bestimmt ganz viel ein!

Aber man kann nicht nur Strom durch Kurbeln erzeugen, oder durch ein Atomkraftwerk, sondern durch erneuerbare Energien, wie zum Beispiel Solarkraft, Windkraft oder Wasserkraft.

Wir haben uns mit Solarkraft beschäftigt. Jeder hat ein kleines Solarmodell gebastelt: ein Auto, eine Windmühle oder einen Katamaran (siehe Fotos). Im Klassenraum unter den Lampen funktionierten sie nicht, nur draußen mit der Energie der Sonne!

Leider konnten wir wegen Corona nicht zum HNF nach Paderborn fahren, um uns dort noch mehr mit den erneuerbaren Energien auseinanderzusetzen.

Faeiz, Viktor, Bruno, Louis, Lionel, Jesper, Max, Maximilian, Leonard, Justus & Lennard & Marion Walter (Lehrerin)